
Der Abend war schön. Die Stimmung locker. „Ein Bier geht doch noch.“ Und eigentlich fühlt man sich ganz okay.
Doch der Straßenverkehr misst nicht Gefühl – sondern Reaktion, Konzentration und Kontrolle.

Wie schildert sich die Situation?
Die Spur wirkt plötzlich schmaler als sonst. Kurven ziehen sich, Abstände werden falsch eingeschätzt. Kleine Korrekturen am Lenkrad werden zu Schlangenlinien auf dem Asphalt.
Was nüchtern selbstverständlich ist, wird unter Alkohol zur Herausforderung – oft unbemerkt von der fahrenden Person selbst.

Warum es jetzt heißt: „aufjepasst“!
Alkohol verlangsamt Reaktionen, schränkt das Sichtfeld ein und macht selbstbewusst – manchmal zu selbstbewusst. Genau das ist gefährlich.
Wer alkoholisiert fährt, verliert nicht nur Kontrolle über das Fahrzeug, sondern auch über Risiken. Und andere Verkehrsteilnehmende müssen das ausbaden. Daher nicht zum Schlüssel greifen, sobald auch nur eine geringe Menge Alkohol im Spiel ist.

Schon gewusst?
- Schon geringe Mengen Alkohol beeinflussen Wahrnehmung und Reaktionszeit.
- Müdigkeit und Alkohol verstärken sich gegenseitig.
- Die meisten alkoholbedingten Unfälle passieren auf kurzen, vermeintlich „bekannten“ Strecken.
- In 2024 war Alkohol- oder Drogeneinfluss Grund für 504 Unfälle.
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