
Der Verkehr fordert volle Aufmerksamkeit: Spuren wechseln, Schilder lesen, andere einschätzen. Alles gleichzeitig – aber bitte mit klarem Kopf.
Doch manchmal wandert der Blick weg von der Straße. Zum Handy. Zum Navi. Zum Getränkebecher.

Wie schildert sich die Situation?
Die Hand greift zum Smartphone, „nur ganz kurz“. Eine Nachricht lesen, ein Lied skippen, schnell schauen, wer da schreibt. Währenddessen fährt das Auto weiter.
Die Straße ist noch da – aber nicht mehr im Fokus. Fußgänger, Radfahrende oder ein bremsendes Fahrzeug werden erst wahrgenommen, wenn es fast zu spät ist.

Warum es jetzt heißt: „aufjepasst“!
Menschen können kein echtes Multitasking. Wer denkt, zwei Dinge gleichzeitig gleich gut zu erledigen, täuscht sich. Die Aufmerksamkeit springt – und genau diese Bruchteile von Sekunden fehlen im Ernstfall.
Ein Oktopus mag mit acht Armen alles im Griff haben. Wir Menschen haben aber nur zwei Hände – und vor allem: nur einen Blick, einen Fokus, eine Reaktionszeit.

Schon gewusst?
- Schon wenige Sekunden Ablenkung bedeuten dutzende Meter Blindflug.
- Das Gehirn schaltet beim Handyblick nicht auf „Pause“, sondern auf Risiko.
- Viele Unfälle passieren, obwohl „eigentlich nichts los war“.
Hände ans Steuer. Blick auf die Straße. Multitasking kann warten.
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