
An Kreuzungen entscheidet sich vieles in Sekundenbruchteilen: Blickkontakt, Einschätzung, Reaktionszeit. Ampeln regeln den Verkehr – und geben allen Beteiligten Orientierung und Sicherheit.
Doch manchmal passiert es: Das Licht springt auf Rot, und statt zu bremsen, wird noch schnell Gas gegeben.

Wie schildert sich die Situation?
Die Ampel zeigt Gelb, dann Rot. Fußgänger*innen setzen zum Überqueren an, Radfahrende rollen los – im Vertrauen darauf, dass der Querverkehr anhält.
Doch plötzlich kommt doch noch ein Fahrzeug. Vielleicht war es „nur ganz knapp“, vielleicht „wollte man es noch schaffen“. Für die anderen fühlt es sich wie ein Angriff aus dem Nichts an.

Warum es jetzt heißt: „aufjepasst“!
Ein Rotlichtverstoß ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine der größten Gefahren im Straßenverkehr. Wer bei Rot fährt, rechnet nicht mehr mit kreuzendem Verkehr – die anderen aber genauso wenig mit ihm.
Oder anders gesagt: Wer „rot sieht“ wie ein Stier, merkt oft zu spät, was alles im Weg steht. Bremsen ist dann keine Option mehr.

Schon gewusst?
- Bei Rot losgehende Fußgänger*innen rechnen nicht mit Fahrzeugen – und schauen oft nur einmal.
- Kinder orientieren sich stark an Ampeln, nicht an Fahrzeuggeschwindigkeiten.
- Selbst bei „kurz Rot“ sind Reaktions- und Bremswege oft länger als gedacht.
- Rot heißt Stopp. Nicht Angriff.
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