
Beim Abbiegen reicht manchmal ein einziger, gut platzierter Blick, um eine gefährliche Situation zu verhindern.
Gerade an Kreuzungen mit viel Fahrradverkehr und separaten Radwegen treffen mehrere Bewegungen gleichzeitig aufeinander – und genau dann entscheidet Aufmerksamkeit darüber, ob alle sicher weiterkommen.

Wie schildert sich die Situation?
Im Alltag läuft es oft gleich ab: Die Ampel springt auf Grün, man setzt den Blinker und bereitet den Abbiegevorgang vor. Doch während Autofahrende losrollen, haben Radfahrende auf den Radwegen häufig ebenfalls Grün und fahren parallel geradeaus. Aus dem Blickwinkel im Spiegel sind sie jedoch leicht zu übersehen.
Besonders beim Rechtsabbiegen ist das Risiko hoch – ein toter Winkel kann entscheiden, ob man ein Fahrrad rechtzeitig sieht oder nicht.

Warum es jetzt heißt: „aufjepasst“!
Der Schulterblick ist ein kleiner Moment – aber mit großer Wirkung. Nur durch den kurzen Dreh des Kopfes kontrolliert man, ob sich neben oder hinter dem Auto ein Radfahrender befindet. Spiegel zeigen nicht alles, und Radfahrer*innen sind oft schneller, als man denkt.
Wer ohne Schulterblick abbiegt, übersieht leicht jemanden im toten Winkel – selbst wenn die Ampel Grün zeigt.

Schon gewusst?
- Der Schulterblick deckt genau die Zone ab, die weder Außenspiegel noch Innenspiegel erfassen.
- Radfahrende haben an vielen Kreuzungen immer gleichzeitig Grün – daher unbedingt vor jedem Abbiegen prüfen, ob sich jemand nähert.
- Sooo‘n langen Hals muss man gar nicht machen, eine fließende, gezielte Bewegung reicht häufig aus.
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