Gemeinsam setzen wir uns für mehr Rücksicht auf Sachsen-Anhalts Straßen ein.

Im Straßenverkehr passiert vieles gleichzeitig. Gerade dort, wo Busse oder Straßenbahnen halten, kann es plötzlich lebendig werden: Türen öffnen sich, Menschen steigen aus oder überqueren die Straße.

Solche Momente dauern oft nur Sekunden und genau deshalb ist dann Aufmerksamkeit besonders wichtig.

Wie schildert sich die Situation?

Wenn die Straßenbahn hält, passiert mehr als man denkt. Zwischen Türen und Bordstein tauchen plötzlich Menschen auf. Fahrgäste steigen aus, wechseln die Straßenseite oder laufen zur Haltestelle.

Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutet das: Die Situation kann sich innerhalb weniger Sekunden verändern.

Warum es jetzt heißt: „aufjepasst“!

Stehende Straßenbahn: Anhalten oder Schrittgeschwindigkeit fahren.

Wenn eine Straßenbahn mit eingeschaltetem Warnblinklicht an einer Haltestelle steht, gilt:

  • Nicht vorbeifahren, solange Fahrgäste ein- oder aussteigen.
  • Wenn Vorbeifahren erlaubt ist, dann nur mit Schrittgeschwindigkeit.

So bleibt genug Zeit, auf das zu reagieren, was gerade passiert.

Schon gewusst?

Viele Straßenbahnhaltestellen liegen direkt auf der Fahrbahn. Fahrgäste steigen deshalb oft direkt auf die Straße aus. 

Beim Vorbeifahren an haltenden Straßenbahnen gilt besondere Vorsicht. Der Grund ist einfach: Fahrgäste müssen oft direkt über die Straße zur Haltestelle gehen.

Darum gilt hier eine einfache Faustregel: Lieber kurz warten das dauert meist nur ein paar Sekunden.

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  • Genug Platz: Beim Überholen innerorts mindestens 1,5 m Abstand halten!

    Ein echter Platzhirsch weiß, wann er Raum lässt. Innerorts sind beim Überholen von Radfahrenden mindestens 1,5 Meter Abstand Pflicht. Das fühlt sich besser an – für dich und für alle neben dir.

  • Genug Platz: Beim Überholen außerorts mindestens 2 m Abstand halten.

    Mut zur Lücke heißt hier: Platz für Radfahrende. Außerorts gilt beim Überholen mindestens 2 Meter Abstand – und die machen bei Tempo wirklich einen Unterschied. Mehr Raum heißt mehr Sicherheit.

  • Stehender Bus: Vorbeifahren erlaubt, auf Fahrgäste achten.

    Fahrgäste tauchen manchmal genau dort auf, wo man sie nicht erwartet. Vorbeifahren ist erlaubt, aber Aufmerksamkeit gehört dazu. Mit einem wachen Blick bist du entspannt unterwegs.

  • Kein Märchen: Rechne mit Wildwechsel.

    Wild steht nicht nur auf dem Warnschild, sondern manchmal direkt vor dir. Und oft folgt auf ein Tier auch noch ein zweites. Mit angepasster Geschwindigkeit bist du vorbereitet.

  • Kein Grund, die Hörner auszufahren: Abstand ist Anstand.

    Zu dichtes Auffahren setzt Vorausfahrende schnell unter Druck. Muss vorne unerwartet gebremst werden, wird es außerdem schnell knapp. Darum bringen ein paar Meter mehr Abstand alle entspannter ans Ziel.

  • Achtung beim Überholen: Oft wirkt der Gegenverkehr noch weit entfernt.

    Beim Überholen wirkt der Gegenverkehr oft weiter weg, als er tatsächlich ist. Mit Tempo ist er dann aber meist schneller da, als man denkt. Darum vor dem Überholen lieber einen Moment länger abwägen.

  • Vor dem Abbiegen oder Spurwechsel: Schulterblick!

    So lang wie bei der Giraffe muss er gar nicht sein. Ein kurzer Schulterblick reicht, um den toten Winkel im Blick zu haben. Gerade beim Abbiegen oder Spurwechsel entscheidet dieser Moment.

  • Vor dem Aussteigen: Zuerst schauen, dann erst die Tür öffnen.

    Eine plötzlich geöffnete Tür kommt oft unerwartet. Besonders für Radfahrende oder Menschen auf dem Gehweg. Wer sie einfach aufreißt, bringt andere schnell in Gefahr. Darum vor dem Öffnen immer erst schauen.

  • Überlass‘ Multitasking den Profis: Das Handy kann warten.

    Multitasking ist nicht serienmäßig verbaut. Darum: Hände an das Lenkrand und Blick nach vorn – im Verkehr ist schon genug los. Alles andere kann warten.