
Sobald der Tag in die Dämmerung übergeht, verändert sich das Bild auf unseren Landstraßen. Schatten werden länger, Bewegungen am Waldrand schwerer zu erkennen – und genau dann werden viele Tiere aktiv.
Wer in dieser Zeit unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam fahren, denn Wildwechsel kommt oft überraschend und lässt nur wenig Reaktionszeit.

Wie schildert sich die Situation?
Gerade in der Abend- und Morgendämmerung verlassen Tiere ihre geschützten Bereiche und überqueren Wege, Felder und Straßen. Das Verkehrszeichen „Wildwechsel“ steht nicht ohne Grund an Strecken, die bekanntermaßen häufiger betroffen sind: Waldränder, Felder, langgezogene Landstraßen.
Und selbst wenn es selten ein Einhorn ist, das plötzlich im Scheinwerferlicht auftaucht – die Gefahr ist real und unterschätzt.

Warum es jetzt heißt: „aufjepasst“!
Ein Zusammenstoß mit Wild endet häufig schwer – für das Tier und für Menschen im Fahrzeug. Noch gefährlicher wird es, wenn Fahrende instinktiv ausweichen: Ein abruptes Lenkmanöver kann schnell zum Kontrollverlust führen oder in den Gegenverkehr geraten.
Dazu kommt: Wild kommt selten allein. Nach einem Reh oder einem Wildschwein können weitere Tiere folgen. Deshalb: Geschwindigkeit anpassen, bremsbereit bleiben und ruhig reagieren.

Schon gewusst?
- Viele Tiere erstarren im Fernlicht und bleiben mitten auf der Straße stehen. Wenn du Wild wahrnimmst:
- Geschwindigkeit reduzieren
- Fernlicht im Stand ausschalten
- Ein kurzer Hornstoß (kurz hupen) kann dem Tier helfen, die Fahrbahn zu verlassen.
- Blaue Reflektoren oder Markierungen an Leitpfosten zeigen Bereiche mit besonders häufigem Wildwechsel an. Das reflektierte Licht wirkt auf viele Tiere wie eine Warnsignal-Farbe und hält sie eher zurück
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